henrik gast
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Der Bundeskanzler als politischer Führer - Dissertation (abgeschlossen; "magna cum laude")

Gegenwärtig steht das Thema "politische Führung" mehr denn je im Zentrum des politikwissenschaftlichen Diskurses. Die Studie erörtert aus interdisziplinärer Perspektive, wie deutsche Regierungschefs im Kabinett, in der Fraktion, in der Partei, in der Koalition und in der Öffentlichkeit Einfluss ausüben - und welche Grenzen ihnen gesetzt sind. In die Analyse werden die Persönlichkeit des Regierungschefs, sein Rollen- und Selbstverständnis ebenso einbezogen wie die Netzwerkpflege, das interpersonale Vertrauen, die persönlichen Umgangsformen, das Taktgefühl, der Humor, die Vieraugengespräche, das Lob, die Rücktrittsdrohung und das Machtwort.

> Rezension von Manuela Glaab in "Zeitschrift für Parlamentsfragen"

> Rezension von Ulrich Heisterkamp in "Die Politische Meinung"

> Rezension von Martin Gross in "Portal für Politikwissenschaft"

> Rezension von Klaus Stüwe in "Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft"




Politische Führung in westlichen Regierungssystemen - Sammelband (abgeschlossen)

Exporative Studien weisen seit langem darauf hin, dass die Führungsstile von Regierungschefs im internationalen Vergleich deutlich variieren. Dieser Sammelband geht diesem Sachverhalt genauer auf den Grund und zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede politischer Führungsmuster in komparativer Perspektive auf. In elf Fallstudien werden die Führungsstile in parlamentarischen und präsidentiellen Regierungssystemen, in föderalen und einheitsstaatlichen Ordnungen sowie in etablierten Demokratien und Transformationsstaaten dargestellt. Beiträge zum Stand der interdisziplinären Führungsforschung erschließen zudem den nötigen theoretischen Rahmen, um die Ergebnisse zu erklären.

> Rezension von Hans Jörg Hennecke in "Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft"




Parteien und Demokratie. Innerparteiliche Demokratie im Wandel - Sammelband (abgeschlossen)

Parteien stehen im 21. Jahrhundert vor erheblichen Herausforderungen: Sinkende Mitgliederzahlen und schwindendes öffentliches Vertrauen verweisen auf die gesellschaftlichen Legitimationsprobleme westlicher Parteien. Dies wirft die Frage auf, mit welchen innerparteilichen Reformen Parteien hierauf reagieren können. Der Tagungsband vereint Beiträge, die unterschiedliche Probleme, Entwicklungen und Lösungsansätze in zumeist vergleichender Perspektive diskutieren. Im Fokus stehen unter anderem innerparteiliche Urwahlen, Reformen der Kandidatenrekrutierung und „Liquid Democracy“.